Ausdauersportler Marathon - und Ultraläufer Tobias Muth

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Eine Woche nach meinen 1. Wettkampf 2007

Nun ist es genau eine Woche her mit meinem ersten Wettk(r)ampf! Was für ein Elend war das? Aber das Positive am Lauf zählt. Vor einem Jahr wollte ich niiiieeee wieder am Ultralauf in Rodgau (50km) teilnehmen. Letztes Jahr war bei Kilometer 42 schluß, totale Erschöpfung und zu wenig Training. Auch das Wetter mit Minusgraden und viel Schnee hatten mich zur Verzweiflung gebracht.

Ein neues Jahr und was interessiert das Geschwätz vom letzten Jahr. Also wieder die 50km in Rodgau, als Jahreseröffnungslauf. Wie auch in den letzten zwei Jahren. Wieso auch nicht, denn die Strecke - wenn mal kein Schnee da liegt - ist schon sehr gut. Auch alles andere stimmt, wie Verpflegung und das Ambiente.

So machte ich mich wieder auf den Weg am 27 Januar 07, in der Hoffnung mal ohne Schnee dort Laufen zu können. Der wirklich "milde" Winter hatte es aber mit Rodgau gut gemeint und es wenige Stunden zuvor, wieder mit Schnee versorgt. Na das war ja Toll. Glücklicherweise so wenig, das die 570 Starter und die milden Temperaturen, die Strecke wieder schnell Schneefrei wurde.

Für mich galt es nur als Zeitziel unter 5 Stunden zu bleiben, um so einen zweiten 50Km Lauf (Marburg im März) so zu Laufen das ich endlich mal zwei Läufe unter 5 Stunden einhalten kann. Somit in der Addition deutlich an die 9 Stunden Marke komme. Desweiteren auch mal wieder in Troisdorf meine 6 Stunden laufen kann, ist ja 2006 für mich ausgefallen -wegen der Aufgabe in Rodgau. So musste der Start in Bottrop im November als zweiter 50km Lauf herhalten.

Aber wieder zu Rodgau. Die ersten Runden (5km Runden), waren sehr locker, leider wieder etwas zu schnell. Aber nicht so belastend. So ging es auch bis zur 30km Distanz. Abda wurden die Beine schon etwas schwerer. Dennoch eine "kleine" Hochrechnung, ließ mich Optimistisch werden. Es wären sogar 4:30 möglich. Dann die Runde 35-40km, deutete denn ersten Rückschlag an. Erste Krämpfe! Das kurz vor dem Ziel. Was sind denn noch 10-12km? Mein Gefühl und meine Moral war aber deutlich besser als im Vorjahr. Also eine Aufgabe wird das diesesmal nicht geben. In der 40-45km Runde hatte ich mich wieder gefangen. Sogar die Marathondistanz in 4:51h erreicht. Die acht Kilometer werde ich doch in gut 40 Minuten noch schaffen!

Da hatte ich aber Gründlich in meinen Fähigkeiten getäuscht. Denn kurz vor Kilometer 46 war nichts mehr drin. Ich glaube bis Kilometer 47 hatte ich alle Muskeln durch, die nicht von einem Krampf verschont geblieben sind. Das schlimme war auch noch, keine Möglichkeit sich vernünftig an einem Baum oder Schild abzustützen um den Schmerz und die Krämpfe zu lindern. Dann der Gedanke an die Zeit, die ich nun verloren hatte und nicht schon wieder über die 5 Stunden zu kommen, hatten die letzten Resveren frei gesetzt. Tatsächlich die letzten drei Kilometer im "langsamsten" Laufschritt dem Ziel entgegen. So konnte ich noch in 4:56h die 50 Kilometer bewältigen.

Danach lief aber nichts mehr! Krämpfe ohne Ende. Dann noch gut 1 Kilometer zum Auto bzw. zur Halle. Das waren nochmals Qualen. Aber im Rückblick ist das schon wieder alles schnell vergessen. Bis auf Wadenschmerzen, die zwei Tage anhielten, war sonst alles in Ordnung keine Blase oder sonstige Schmerzen. Selbst am gleichen Abend war es nicht mehr so schlimm, da kenne ich aber andere Situationen.

Also Rodgau auch nächstes Jahr wieder. Sehr Positiv war die Streckenänderung, war eine sehr gute Idee. So war mehr Platz für die Verpflegung und deutlich besser zu laufen. Auch wenn nächstes Jahr wieder richtig Schnee liegen sollte.
3.2.07 22:39


So richtig bin ich noch nicht dabei...

Damit ist natürlich der Weblog gemeint! Vom Training und sonstigen Aktivitäten ist nicht die Rede. Denn seit Dezember ist das Training wieder Pflicht. Wobei ich zugeben muß, es ist nicht das alte Training wie in den letzten Jahren.

Folgendes habe ich geändert, ich laufe weniger als 70km pro Woche. Das höchste der gelaufenen Kilometer waren mal 69km, ansonsten mal nur 42km oder zwischen 55-65km. Irgendwie fühle ich mich dadurch fit. Auch die Pulsschläge sind im Augenblick deutlich gemindert, auch der Ruhepuls ist nicht so hoch. Scheinbar habe ich nun ein Laufschritttempo gefunden was mir bekömmlich ist. An Tempotraining oder so richtige lange Läufe fehlt es noch. Dadurch kann aber auch der Lauf in Rodgau (50km) nicht so optimal gelaufen sein. Aber das Jahr ist noch im Anfang und ich habe schon einiges geplant....

Zusätzlich habe ich auch wieder Krafttraining ins Programm aufgenommen. Das einmal die Woche und seit Dezember keine Einheit verpasst. Ausserdem auch ein besseres Gefühl, denn die Übungen laufen flüssiger ab. Im letzten Jahr hatte ich doch etwas muskuläre Probleme, mal die Oberschenkel und dann die Hüfte. Einige Krafttrainingseinheiten beginne ich erst nachdem ich mich Warmgelaufen habe. Also zwei Fliegen mit einer Klappe.... Das Aufwärmen mit dem Crosstrainer ist auch nicht das Wahre.

Dann habe ich noch eine Trainingsart reaktiviert. Das Radfahren auf der Rolle. Leider bin ich im letzten Jahr viel zuwenig Rad gefahren. Sowohl auf der Rolle, als auch in der Natur. Das soll sich etwas verbessern. So fahre ich mindestens einmal die Woche auf der Rolle und lasse ein Laufeinheit weg.

Noch etwas habe ich geändert! Die Ernährung nochmals umgestellt, noch mehr Vollkornprodukte und Obst.

Jetzt muß ich das ganze mal verfolgen, ob es nicht eine Leistungsteigerung  bringt. Gelegenheit dazu habe ich am kommenden Samstag bei einem 10km Lauf.

7.2.07 01:12


Der erste schnelle Lauf 2007

Am letzten Samstag war es soweit, der erste schnelle Lauf stand auf dem Terminplan. Nachdem "fast" Desaster in Rodgau beim 50km Lauf, sollte so ein 10km Lauf keine große Herausforderung sein.

Trotzdem hatte ich eine gewisse Erwartung, wegen des Krafttrainings, andere Ernährung und eine Trainingseinheit Tempo bzw. Berglauf. Eine nicht so gute Voraussetzung gab es am Samstag. Ich hatte Nachtschicht und im Normalfall bedeutet das Schlaf bis 14.00 Uhr. Bisher hatte ich keine gute Erfahrung wenn ich mal früher aufgestanden bin, oft Unausgeruht, Übelkeit und Kopfschmerzen. Aber am letzten Samstag war es nicht der Fall.

So machte ich mich Mittags auf den Weg nach Frickhofen (Dornburg) im Westerwald, zum ersten Lauf der Winterlaufserie (3mal 10km). Das Gefühl war eigentlich nicht so schlecht und dennoch war mein Bauch und Darm einer anderen Meinung. Kurz vor dem Start musste ich mich Tatsächlich noch mal entleeren - sehr ungewöhnlich und nicht typisch.

Am Start wieder alte Bekannte getroffen und wiedermal etwas "tiefgestapelt", so das Übliche, das es nicht so läuft. Sollte aber ja ganz anderst sein. Die ersten Meter bzw. Runde verlief auch nicht so schlecht. Teilweise sogar einige Läufer im Blick gehabt die man soweit hinten nicht mehr sieht. Aber dafür gab es auch später eine Erklärung von den Läufern, wie schlechtes Training oder nicht so gut drauf zu sein.

Aber ich konnte meine Runden ziemlich in gleicher Zeit ablaufen und dennoch war es nicht so schnell wie es gewünscht war. Mein Vorjahresgegner in der Serie konnte ich nicht mehr erreichen (ca. 30Sek schneller) war er beim 1. Lauf. Ein anderer Sportskamerad der sonst doch weiter vor mir beim Laufen lag, konnte mich noch auf den letzten 100m noch abfangen. Letztendlich die 10km in 43:18 absolviert. Zeitweise im Gedanken das das der schnellste Lauf auf der Strecke war. Da hatte ich mich dann doch getäuscht, im letzten Jahr waren es noch 7 Sekunden die ich schneller war.

Aber man wird ja auch Älter und das zeigte sich auch in der Platzierung der AK M40 mit dem 16. Platz. In der Gesamtwertung noch ein 50. Platz von ca. 200 Teilnehmer. Insgesamt ist die AK M40 so besetzt, das man erst mal wieder 1-2 Jahre warten muß bis so einige "Platzhirsche" in die AK M45 kommen.

Es war ja nun der erste Streich und zwei Folgen nun in den nächsten Wochen. Vielleicht platzt ja da der Knoten. Wobei ich aber sagen muß, es ging mir schon schlechter (ausgelaugt oder muskuläre Probleme) nach dem Lauf oder einen Tag später. Dem war es nicht so, also doch ein Erfolg, immerhin halte ich das Zeitniveau schon seit Jahren so auf dem Level.

Nur aus dem geplanten langen Lauf am Sonntag wurde es nichts....nicht weil nicht konnte sondern der "Wettergott" war ungnädig. Bei dem Dauerregen hatte ich doch keine Lust.
12.2.07 20:38


Trainingserfolg?

Trainieren ist das A&O für eine erfolgreichen Wettkampf !

So habe ich das schon eigentlich immer gesehen und versuche es auch schon seit Jahren... Nur so richtige Erfolgserlebnisse hatte ich bisher selten. Dafür aber einen Trainingserfolg, eigentlich sind es ja schon zwei für dieses Jahr!

Zur Zeit ist der Mittwoch für "hartes" Training fest verplant. Nachdem ich letzte Woche schon ein Berglauftraining mit 600m Länge und ordentlicher Steigung, sechsmal absolvieren konnte. Folgte nun ein Training auf einer flachen Strecke, wobei der Hinweg leicht ansteigend ist und der Rückweg umgekehrt dann abwärts geht.

Also Steigung/Gefälle ist in dem Fall wirklich eher übertrieben. Aber erschwerend war es, das mir auf dem Hinweg ein sehr kräftiger Wind entgegen gekommen ist. Umgekehrt natürlich guter Rückenwind, wenigstens ein kleiner Ausgleich. Aber Wind nervt schon etwas!

Dennoch die 1km Strecke sechsmal abgelaufen, obwohl die fünfte Einheit sehr an der Substanz nagte. Die letzte Einheit war dann doch wieder leichter, auch weil ich es mal geschafft hatte. Also vor ein paar Monaten wäre bei Einheit vier Schluß gewesen. Das gleiche gilt auch für die Berglaufeinheiten (da arbeite ich an Einheit 7 und 8 )

Die Einheiten konnten sich Zeitllich sehen lassen und lässt mich Optimistisch werden. Dreimal unter 4:00min (Rückenwind) und alle Einheiten gegen den Wind unter 4:20. Selten so gleichmäßige Einheiten gelaufen.

Im nächsten Wettkampf wird es sich ja zeigen ob es etwas gebracht hat. Vielleicht schon am Samstag - Crosslauf?
14.2.07 19:42


Helau! Oder wie auch immer...?

Helau! So lautet der Ruf in unserer Gegend. Aber mit Fastnacht hab ich in diesem Jahr noch nicht all zu viel zutun. Vielleicht aber ab heute Nachmittag?

Gestern hat es mich zum Laufen, nach langer Zeit wieder mal in den Westerwald (Hohen Westerwald) gezogen. Denn der Westerwald fängt bei mir schon direkt nach 7km hinter der Lahn an. Dort oben war eine IVV Wanderveranstaltung in Bad Marienberg. Natürlich bin ich dort nicht gewandert. Bin ja "noch" Läufer. Also geplant waren 20 + 10 Kilometer, um mal so richtig lange zu laufen. Da fehlt es ja bei mir noch in diesem Jahr an der Ausdauer.

Anfänglich war es auch sehr angnehm zu laufen. Etwas Sonne und nur wenig Wind. Ausserdem wen wunderts kein Schnee. Das kenne ich dort oben auch schon ganz anderst. Schon einige Schneeläufe dort gemacht. Landschaftlich ist es ganz reizvoll und vom Laufen her mit vielen Steigungen und Gefälle sehr Anspruchsvoll. Deshalb war das Vorhaben mit 30km zu Laufen sehr hoch gesteckt.

So ist es dann auch gekommen das ich nach den 20km am Ausgangspunkt an der Halle in Bad Marienberg, ziemlich angefressen war. Nochmal 10km wurden gestrichen und dafür die 6km Strecke als Zusatz hingenommen. Man muß auch dazu sagen es waren wirklich gut vermessene 20km (oft zuwenig!). Zusätzlich hatte auch das Wetter umgeschlagen, keine Sonne mehr und stärkerer Wind. Es wurd richtig unangenehm und kalt. Somit gab ich mich mit 26km auch zufrieden.

 


Ein paar Impressionen aus dem Westerwald, rund um Bad Marienberg. Auch dort hat der Sturm "Kyrill" einige Schäden hinterlassen.

 

19.2.07 14:02


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