Ausdauersportler Marathon - und Ultraläufer Tobias Muth

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Laufberichte

Nachtmarathon Marburg - Auf den Punkt gebracht!

Hier ein Bericht zum gestrigen Nachtmarathon in Marburg 04.07.08.

Nun einen Tag später geht es mir sehr gut. So gut wie keinen Muskelkater, nur eine klein Blase am Fuß. Das ist bei einem Marathon bei mir auch nicht immer so üblich. Es war eine sehr gute Entscheidung, mit dem Ultra (Fellbach) anzufangen und abschließend den Marathon zulaufen. Anders herum wäre sehr schlecht gewesen. Erst den Mittelrhein Marathon und dann den Ultralauf. Da wäre ich ganz schön in Schwierigkeiten gekommen.

So bin ich gestern, mit nicht allzu großen Erwartungen nach Marburg gefahren. Da dort das Teilnehmerfeld im Marathon immer etwas geringer ist, war auch die Nachmeldung ohne Probleme abgelaufen.

Einziger Kritikpunkt zum ganzen Lauf, den ich gleich schon am Anfang bemerkte, war die fehlende Eigenverpflegungabgabe. Zum Glück war der Verpflegungsposten für den Marathon nicht so weit weg und ich konnte doch noch mein "Testgetränk" platzieren.

Unter dem Testgetränk ist folgendes gemeint. Die guten Erfahrungen vom Ultralauf mit Malzbier auf den letzten Kilometer, wollte ich auch mal auf einem Marathon ausprobieren. Das Reslutat war sehr gut, deshalb werde ich das in Zukunft öfters mal als Eigenverpflegung abgeben.

Zurück zum eigentlichen Lauf. Um Punkt 19.00 Uhr wurden die Halbmarathonis (sehr großes Teilnehmerfeld) und die Marathonis vom Marburger Rathausplatz auf die Strecke geschickt. Zuvor hatte ich noch ehemalige Vereinsmitglieder getroffen die sich den Halbmarathon vornehmen wollte.

Da tauchte auch die Frage auf, mit welcher Zeit ich wohl beim Lauf rechne. Da ich meine Ziel nicht allzu hochgesteckt habe, mangels Training und Vorbereitung. War für mich eine Zeit um die 3:45h machbar. Mit dem kleinen Wunsch, wenn etwas geht, dann sogar schneller.

Mit diesem Gedanken bin ich das Rennen auch angegangen. Bis Kilometer 21, also Hälfte etwas langsamer und die 2. Hälfte deutlich schneller. Da das Wetter in Marburg nicht ganz so drückend schwül war, wie sonst die Jahre zuvor, war dies auch eine Erleichterung. Die Strecke ist so oder so sehr flach, nur ein paar kleinere Steigungen, kaum der Rede wert.

Die erste große Rund bis Kilometer 21 war recht locker. Vielleicht zu locker? Denn ich benötigte doch 1:50h für die Distanz. Zwei bis drei Minuten schneller wären nicht schlecht gewesen!

Ab der Marke forcierte ich das Tempo etwas, versucht aber nicht zu überdrehen. Das gelang mir auch auf der ersten 10km Runde. Es machte sich auch keine großartige Ermüdung breit. Da war ich doch sehr erstaunt.

Aber bei Kilometer 31 kam die kleine Ernüchterung das es sehr knapp wird. Denn so richtig schnell bin ich nicht geworden. Zu dem noch die Gefahr, das ich ab Kilometer 34 mit Krämpfe zurechnen habe.

Nun ab Kilometer 32 hatte ich endlich mein Malzbier und das war wie ein Treibstoff bis Kilometer 38. Da fing die kleine Misere an, die ich eigentlich nicht wollte und gebrauchen konnte. Ich hatte mich auf der letzten Runde doch zu sehr und wohl zu früh mit einem sehr hohen Tempo verausgabt.

So musste es kommen, ab Kilometer 40, eine kleine Gehpause und Krämpfe in der linken Wade. So lief mir die Zeit von 3:35h - 3:40h davon. Sogar auf den letzten 200m ging nichts mehr, nur der Wille unter der 3:45h zu bleiben, hat mich ins Ziel getragen.

Meine inoffizielle gemessene Zeit (offizielles Ergebnis fehlt noch!) beträgt 3:43.50. Lag ich doch äußerst knapp mit meiner Vorgabe richtig. Wobei auch mehr möglich gewesen wäre!

Ich bin trotzdem insgesamt sehr zufrieden, auch weil es mir heute so gut geht. Einzig das ich auf den letzten Kilometer nachgelassen habe ist Ärgerlich. Aber es fehlte ja das Training und daher...

Insgesamt hat der Nachtmarathon meine Erwartungen voll erfüllt. Es war wieder eine tolle und gut organisierte Veranstaltung. So wie man es auch vom Ultralauf des Vereins gewohnt ist.

Ich kann beide Läufe, den Ultra und den Nachtmarathon nur weiterempfehlen.

Wobei der Nachtamarathon für Einsteiger etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wenn man es unter 4 Stunden schafft geht es noch mit der Dunkelheit, alles was länger benötigt läuft im Dunkeln. Hat zwar seinen Reiz, aber ohne richtigen Licht (Taschenlampe) etwas schwierig.

Schön ist es auch in der Marburger Umgebung zulaufen und über längerer Distanz ohne Zuschauer (Anfeuerung) den Lauf zu absolvieren.

Weiteres zum Lauf auf der Internetseite
Nachtmarathon Marburg
5.7.08 14:54





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